3. Lektionen aus der Mose-Generation

Mike Parsons
mit Jeremy Westcott

Das Vorbereiten der nächsten Generation

Nachdem ich das letzte Mal über den Prophetischen Zeitplan geredet habe, werde ich jetzt über drei Generationen sprechen. Es gibt die Mose-Generation, und wie wir noch sehen werden wirst du nicht zu dieser Generation gehören wollen. Es gibt die Josua-Generation, auf diese werde ich mich jetzt konzentrieren. Schließlich gibt es eine weitere Generation, die Jesus Generation, diese wird Jesus wiederkommen sehen.

Gott setzt eine Generation frei, um andere vorzubereiten. Dieses Wort hat mich während eines Fastens vor einigen Jahren wirklich bis ins Mark getroffen: Ich habe im Geist eine ganze Generation dahinscheiden und eine ganze neue Generation sich erheben sehen, und ich wusste, dass Gott hiermit etwas Bedeutsames sagt.

Die Mose-Generation als ein Beispiel

Es ist wichtig zu begreifen, wofür die Mose-Generation steht.

Denn ich will nicht, dass ihr in Unkenntnis darüber seid, Brüder, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind und alle in der Wolke und im Meer auf Mose getauft wurden und alle dieselbe geistliche Speise aßen und alle denselben geistlichen Trank tranken, denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete. Der Fels aber war der Christus. An den meisten von ihnen aber hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste hingestreckt worden. Diese Dinge aber sind als Vorbilder für uns geschehen, damit wir nicht nach Bösem gierig sind, wie jene gierig waren. Werdet auch nicht Götzendiener wie einige von ihnen wie geschrieben steht: „Das Volk setzte sich nieder, zu essen und zu trinken, und sie standen auf, zu spielen.“ Auch lasst uns nicht Unzucht treiben, wie einige von ihnen Unzucht trieben, und es fielen an einem Tag dreiundzwanzigtausend. Lasst uns auch den Christus nicht versuchen, wie einige von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden. Murrt auch nicht, wie einige von ihnen murrten und von dem Verderber umgebracht wurden! Alles dies aber widerfuhr jenen als Vorbild und ist geschrieben worden zur Ermahnung für uns, über die das Ende der Zeitalter gekommen ist. (1.Kor 10,1-11)

Obwohl Gott ihnen das ganze Versprechen und das Verheißene Land zeigte, weigerten sie sich hineinzugehen und wollten weiterhin von ihrem gewohnten Platz aus agieren – und in der Kraft ihres eigenen Verstehens handeln. Alles dies aber widerfuhr jenen als Vorbild und ist geschrieben worden zur Ermahnung für uns, und somit ein Hinweis darauf, dass dies wirklich wichtig ist. Wir wollen nicht verpassen, was Gott tut und wir müssen uns der Dinge bewusst sein, die solches verursachen könnten. Wir erleben eine Zeit, in der das Feuer von Gottes Gegenwart uns läutert und reinigt, um uns für das, was kommen wird, vorzubereiten.

Eine Gelegenheit zu Wählen

Wir wollen nicht götzendienerisch handeln. Wir wissen, dass Götzendienst bedeutet, andere Dinge über Gott zu stellen. Unsere Götzen sind Stolpersteine in unserem Herzen und Gott ist dabei, diese zu sammeln und von uns zu entfernen. Gott gibt unserer Generation die Gelegenheit zu wählen.

Es gibt einige augenfällige Parallelen in dieser Geschichte:
Das Herauskommen aus der Sklaverei Ägyptens – Errettung
Das Durchqueren des Roten Meeres – Wassertaufe
Die Wolken- und Feuersäule – Taufe in den Heiligen Geist
Das Überqueren des Jordan – Ergreifen unserer Bestimmung
Das Verheißene Land – Erbe des Königreiches (dies bedeutet allerdings auch, Riesen zu töten)

Gott hat uns berufen, Riesentöter zu sein. Unser Verheißenes Land ist nicht nur materiell. Es stimmt zwar, dass es auch eine materielle Seite hat: Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden, wie auch Adam und Eva der Auftrag gegeben wurde, das Reich Gottes auf die Erde zu bringen und zu kultivieren, zu überwinden und zu herrschen. Allerdings führt Gott sein Volk auch in eine Dimension hinein, die über die materielle Dimension hier auf dieser Erde hinausgeht, hinein in die Bereiche des Himmels. Also bedeutet das Verheißene Land für uns nicht nur das Ergreifen all der guten Dinge, die uns auf Erden gehören, es bedeutet auch gesetzt zu sein in himmlische Örter mit Christus und diese Autorität in die Atmosphäre der Erde hineinzubringen. Wir haben als Gemeinde Autoritätsbereiche hier auf der Erde und als Gegenstück dazu Berge und Throne der Herrschaft im Himmel – und andere Gemeinden und andere Menschen Gottes haben ebenso Autoritätsbereiche und Throne der Herrschaft. Allerdings haben die meisten Menschen von diesen überhaupt kein Verständnis: Sie sind nie dort gewesen, haben nie auf ihnen gesessen. In die himmlischen Gerichtssäle zu gehen, dort Urteile zu erhalten, die die Atmosphäre der Erde und den materiellen Bereich beeinflussen – alle diese Dinge müssen wir wirklich erlernen und ergreifen, denn es ist Teil unsere Erbes, unseres Verheißenen Landes.

Das Erbe nicht einnehmen

Lasst uns schauen, was passierte, als die Kinder Israels an die Grenzen des Landes gebracht wurden:

Und Kaleb beschwichtigte das Volk, das gegenüber Mose murrte, und sagte: Lasst uns nur hinaufziehen und es in Besitz nehmen, denn wir werden es gewiss bezwingen! Aber die Männer, die mit ihm hinaufgezogen waren, sagten: Wir können nicht gegen das Volk hinaufziehen, denn es ist stärker als wir. Und sie brachten unter den Söhnen Israel ein böses Gerücht über das Land auf, das sie ausgekundschaftet hatten, und sagten: Das Land, das wir durchzogen haben, um es zu erkunden, ist ein Land, das seine Bewohner frisst; und alles Volk, das wir darin gesehen haben, sind Leute von hohem Wuchs; auch haben wir dort die Nephilim gesehen, die Söhne Enaks von den Nephilim; und wir waren in unseren Augen wie Heuschrecken, und so waren wir auch in ihren Augen. (4.Mo 13,30-33)

Dies ist nun die Ursache, die sie hat scheitern lassen, ihr Erbe anzutreten, als sie vor die Wahl gestellt wurden. Josua und Kaleb brachten einen konstruktiven Bericht, die anderen sahen die Hindernisse inklusive der Riesen und Nephilim; sie sahen sie und wichen zurück. Sie waren nicht vorbereitet hineinzugehen, den Kampf zu kämpfen und das Land in Besitz zu nehmen. In Folge versäumte eine ganze Generation das zu tun, was Gott von ihnen getan haben wollte.

Dennoch, obwohl diese Generation Nein zu Ihm gesagt hatte, war Gottes Antwort: Jedoch, so wahr ich lebe und von der Herrlichkeit des HERRN die ganze Erde erfüllt werden wird… (4.Mo 14,21). Er würde eine andere Generation aufstehen lassen, denn er würde Seinen Willen erfüllen.

Und so ist es auch noch heute. Gottes Wille wird so oder so geschehen: Es ist unsere Entscheidung, ob wir daran teilhaben wollen oder nicht.

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Autor: Freedom ARC

Freedom Apostolic Resource Centre, Barnstaple, UK.

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