6. Freier Zutritt in die Bereiche des Himmels

Mike Parsons
mit Jeremy Westcott – 

Wenn du das erste Mal Lehren über die Bereiche des Himmels hörst, mag das möglicherweise zunächst herausfordernd für dich sein. Vielleicht hast du in der Kirche niemals etwas in dieser Richtung gehört. Wundere dich nicht, wenn dein Geist zu antworten beginnt, bevor dein Verstand aufgeholt hat. Man wird leicht verwirrt oder bleibt stecken, wenn man versucht, dies alles aus dem Blickwinkel der Logik heraus zu verstehen. Abgesehen davon, dass einige von euch wahrscheinlich schon dabei sind, herauszufinden, ob wir nicht komplett am Entgleisen sind…

Bitte beruhige deinen Verstand, und gestatte deinem Geist zu leiten. Wir werden dich nichts tun heißen, dass nicht fest in Jesus verwurzelt ist. Jesus ist das logos-Wort und du bedarfst einer immer tieferen Beziehung zu ihm. Die Bibel stellt ihn vor, sie ist ein Sprungbrett, von dem aus du ihm begegnen kannst. Nur durch Erfahrung kannst du ihn wahrhaftig kennen – und es ist diese Erfahrung, von der wir wollen, dass du sie selber in zunehmendem Maße machst.

„Ich werde dir freien Zutritt gewähren…“

Hierauf gab der Engel des HERRN vor Josua folgende feierliche Erklärung ab: So spricht der HERR der Heerscharen: Wenn du auf meinen Wegen wandelst und meinen Dienst gewissenhaft versiehst, sollst du sowohl mein Haus verwalten als auch über meine Vorhöfe die Aufsicht führen, und ich will dir freien Zutritt zu mir gewähren unter diesen, die hier (als Diener vor mir) stehen. (Sach 3,6.7; Menge)

Hier befindet sich Josua in den himmlischen Bereichen, nicht auf der Erde, die anderen Anwesenden sind himmlische Wesen. Und hier verspricht Gott Josua freien Zutritt.

Allerdings gibt es Bedingungen. Da Gott niemanden bevorzugt (Röm 2,11), wissen wir, dass wenn wir diese Bedingungen erfüllen, das gleiche Angebot auch uns gilt. Und wir können eine deutliche Entwicklung in diesen Bedingungen sehen. In seinen Wegen wandeln, seinen Dienst gewissenhaft versehen, sein Haus verwalten, über seine Vorhöfe Aufsicht führen: Dann werden wir in jenem anderen Bereich in seiner Gegenwart stehen können.

Mose kannte die Wege Gottes

Er tat seine Wege kund dem Mose, den Söhnen Israel seine Taten. (Ps 103,7)

Mose kannte die Wege Gottes. Dafür gab es einen Grund: Er war bereit zu riskieren, sich auf Gott einzulassen, ihm von Angesicht zu Angesicht zu begegnen, während der Rest von Israel sich von Feuer und Rauch auf dem Berg fernhielt. Es ist keine leichte Sache, Gottes Wege zu kennen. Dennoch lädt er uns ein, wie Mose in die himmlischen Bereiche zu kommen, in seine Gegenwart, in seine Herrlichkeit.

Erinnere dich, wie Mose Gott gebeten hat, ihm seine Herrlichkeit zu zeigen (2.Mo 33,18-23). Wie Gott an Mose vorüberzog und er nicht vermochte, Gottes Gesicht zu sehen, sondern nur das, was einige Übersetzungen seinen Rücken nennen. Nun, wenn wir dies mit einem griechischen (westlichen) Denken lesen, verstehen wir wahrscheinlich, dass Mose Gottes physischen Rücken sah, wie immer dieser ausgesehen haben mag. Aus einer hebräischen Weltanschauung heraus verstehen wir jedoch, dass Mose dort Geschichte sah: das, was Gott getan hatte und alles, was bis zu diesem Zeitpunkt geschehen war. Auf diese Weise hat Mose die ersten fünf Bücher der Bibel schreiben können, inklusive der Schöpfungsgeschichte und allem anderen, was vor seiner Zeit geschehen war.

Der Rest des Volkes Israel aber stieg nicht auf diesen Berg, und was Gott tat war alles, was sie sahen. Sie sahen seine Werke, sie sahen seine Wunder, aber sie waren weit davon entfernt zu verstehen, wer er ist und wie er ist. Gott lädt uns ein, es Mose gleichzutun, damit wir seine Wege kennen können. Und wenn wir Gottes Wege kennen, können wir die Werke tun, die er tut.

Mose tat Wunder. Er brachte Wasser aus dem Felsen hervor (2.Mo 17,6), er benutzte seinen Stab, er übte Macht aus. Israel dagegen empfing nur. Das ganze Volk sah die Werke, aber keiner von ihnen hat tatsächlich jemals die Werke getan die Mose tat. Jesus sagte, dass er tat, was er den Vater tun sah (Joh 5,19) – und er erwartet von uns, die Werke zu tun, die er tat, und größere (Joh 14,12).

Wenn wir in seinen Wegen wandeln sollen, dann müssen wir zunächst seine Wege kennen. Um die Werke Gottes zu tun, müssen wir die Wege Gottes kennen. Dann können wir unter denjenigen sein, die Gottes Königreich vom Himmel auf die Erde bringen.

In den Wegen Gottes wandeln

Das logos-Wort Gottes wird für uns eine Sicherung sein, die uns in der Wahrheit hält. Das Wort Gottes wird ein Anker sein für alles, was wir tun: Jesus ist das logos-Wort Gottes, das lebendige Wort. Er ist das getreue Abbild und Ebenbild des Vaters. Wenn wir ihn gesehen haben, haben wir den Vater gesehen. Wenn wir Jesus aus einer Beziehung heraus kennenlernen, können wir auch die Wege Gottes kennenlernen. Die Wege Gottes offenbaren seinen Charakter, es ist also wirklich von Bedeutung für uns, mit seinen Wegen vertraut zu werden.

Wenn wir Psalm 119 betrachten, so sprechen die ersten 40 Verse in besonderer Weise über Gottes Wort, Wege, Zeugnisse, Urteile, Gesetz, Grundsätze, Satzungen, Verordnungen, Gebote und Wunder. Meditieren wir über diesen Facetten seiner Offenbarung, werden wir erkennen, dass sie allesamt unterschiedlich sind und dass jede einzelne einen anderen Aspekt seines Charakters zum Ausdruck bringt.

Die Schrift meditieren

Die Schrift zu meditieren ist wirklich der Schlüssel, um dies aufzuschließen. Wir, indem wir (…) die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. (2.Kor 3,18; Schlachter). Indem wir über einen Bibelvers oder eine Passage meditieren, wird das Geschriebene zu einer Tür für Erfahrung, und wir werden was wir anschauen. Und je mehr wir anschauen, desto mehr werden wir dem ähnlich, was wir anschauen: Wir sind verwandelt. Das Wort ist „metamorphiert“, wie eine Raupe in einen Schmetterling verwandelt wird. Es geschieht eine Veränderung in der DNA. Eine solche Meditation kann uns tief verwandeln

Ebenso kommt, wenn wir Gottes DNA im Brotbrechen empfangen, das Licht in unsere DNA und wir werden verwandelt.

Wir müssen das rhema-Wort hören, das Gott jetzt gerade direkt zu unserem Herzen spricht. Wenn wir die Schrift meditieren, können wir ein rhema-Wort empfangen, indem der Heilige Geist uns lehrt und uns eine Botschaft herauszieht, die zu uns in unsere Situation hinein spricht. Auch können wir mit Gott Begegnungen von Angesicht zu Ansicht haben, in denen er unmittelbar ein Wort zu uns spricht. Wenn dies geschieht, wissen wir, dass es Gott ist, weil eine solche Offenbarung sich in die Wahrheit seines Wesens einfügen wird, die wir bereits kennen: Gott ist Liebe. Während wir lernen, seine Stimme für uns selbst zu erkennen, können wir Liebe als Richtschnur und Maßstab benutzen. Wenn es nicht Liebe ist, ist es nicht Gott.

Wenn du dir die ersten 40 Verse von Psalm 119 noch einmal ansiehst, so gibt es dort noch eine andere Gruppe von Wörtern, die von Dingen sprechen, die wir tun sollen, um seine Wege zu kennen, zu erfahren und zu verfolgen. Dies sind Wörter wie wandeln, beobachten, suchen, betrachten, wertschätzen, erzählen, jubeln, meditieren, aufrichten, sich erfreuen, leben, sich sehnen, festhalten, sich neigen, ehren und danken.

Außerdem gibt es noch andere Wörter in diesen Versen, die beschreiben, wie Gott auf unser Wandeln und Suchen antwortet: Er wird uns segnen (das bedeutet, dass er uns befähigt zu gedeihen und das höchste Level zu erreichen), bestimmen, lehren, uns die Augen öffnen, zurechtweisen, Anklagen wegnehmen, beleben, antworten, stärken, gewähren, unser Herz erweitern, Verständnis geben, freigiebig handeln.

Dies sind einige der Wege, Protokolle und Prozesse, denen wir folgen müssen, wenn wir das Leben Gottes völlig erfahren und veranschaulichen wollen.

Wir müssen uns die Zeit nehmen, selber zu lesen und meditieren.

Verwandte Artikel
Verfügbar auf Englisch:

Werbeanzeigen

5. Komm hier herauf! – den Himmel auf die Erde bringen

Mike Parsons
mit Jeremy Westcott

Die Mose-Generation

Erinnert ihr euch, wie die Mose-Generation darin versagt hat hineinzugehen? Sie kamen aus Ägypten heraus, machten aber dann kehrt, anstatt in das Verheißene Land hineinzugehen. Der Grund dafür, dass ihre Fehler in der Schrift festgehalten wurden, ist, damit wir daraus lernen können (1.Kor 10,1-11).

Eine Milliarde Arbeiter

Die Mose-Generation zog nicht in das Verheißene Land ein, weil sie erkannten, dass sie Riesen begegnen würden. Werden wir in unseres einziehen? Die Josua-Generation wird eine Ernte von einer Milliarde Arbeitern ausrüsten, ausrüsten im Übernatürlichen, um den Himmel auf die Erde zu bringen. Diese Milliarde sind nur die Erntearbeiter, die dann schließlich die volle Ernte einholen werden. Es wird so viele davon brauchen, weil der Kampf an Intensität zunehmen wird, wenn Licht in die Dunkelheit kommt, sie herausfordert und besiegt. Diese Erntearbeiter sind die Jesus-Generation, diejenigen, die ihn wiederkommen sehen werden.

Manche von denen, die dieses lesen, werden Teil der Josua-Generation sein und manche Teil der Jesus-Generation; ich hoffe, niemand von euch gehört zur Mose-Generation – ich möchte nicht, dass ihr in der Wüste bleibt.

Im Himmel wie auf Erden

Hier sind wir also. Gott beschleunigt das Erreichen seiner Ziele, und das Ende dieses Zeitalters ist gekommen: Wir brauchen Offenbarung von ihm, wenn wir daran beteiligt sein sollen, Dinge aus den Bereichen des Himmels in die Bereiche der Erde zu bringen. Genau dies bedeutet es, wenn wir beten Wie im Himmel so auf Erden: Es liegt an uns, den Himmel auf die Erde zu bringen.

Die Josua-Generation wird aus Vorläufern (blog post 4) bestehen, die das Land ausgekundschaftet haben. Uns ist möglicherweise bis jetzt nicht völlig bewusst geworden, dass unser Gelobtes Land nicht ausschließlich irdische Dinge umfasst. Um in der Fülle des Reiches Gottes zu agieren, müssen wir sowohl in himmlischen als auch in irdischen Bereichen wirken können. Ein Teil des Auskundschaftens wird in den Bereichen der Erde geschehen, anderes aber in den Bereichen des Himmels.

Gott hat der Generation Moses das Land der Verheißung angeboten, die überwiegende Mehrheit von ihnen aber sagte: Wir können nicht hineingehen. Und schon zuvor war Gott bereit gewesen, dem ganzen Volk auf der Spitze des Berges zu begegnen, sie aber fürchteten sich vor Donner und Blitz, dem Feuer und dem Rauch, und so sagten sie zu Mose: Geh du und sage uns, was Gott gesagt hat. Wir können nicht dorthinein.

Auf gleiche Weise bietet Gott jetzt jedem von uns an, die himmlischen Bereiche zu betreten, weil Jesus sie uns geöffnet hat – dies ist es, was es bedeutete, als der Vorhang im Augenblick seines Todes entzweiriss. Sein Ziel ist es, dass wir alles erleben können, was er uns zugedacht hat. Jedoch sagen viele genau wie die Kinder Israels: Wir können nicht hineingehen.

Verantwortung

Das Reich Gottes handelt von Regierung, von Vollmacht und von Herrschaft. Gott möchte, dass wir lernen, wie wir in unserem eigenen Leben herrschen können und wie wir in den Bereichen des Geistes regieren können, um den Himmel auf die Erde zu bringen. Wir müssen lernen, die Jesus-Generation zu leiten und auszurüsten, das versprochene Land zu besitzen. Das hebräische Wort für besitzen bedeutet einnehmen, indem man ergreift, enteignet und zum Erben wird. Wir sind als Geistwesen gemacht, um Zugang zu den geistlichen Bereichen zu haben. Adam, wie er ursprünglich geschaffen wurde, hatte Zugang zu den himmlischen Bereichen. Nichts konnte ihn hindern. Nur verursachte Sünde (die im Grunde genommen Identitätsverlust ist), dass er diesen Zugang verlor. Die Herrlichkeit, in die er gekleidet war, wurde entfernt. Lasst es mich so ausdrücken: Es ist, als sei eine bestimmte Bandbreite an Offenbarung von ihm weggenommen worden, so dass er diese Dinge von höherer Bandbreite – die Bereiche des Himmels – nicht länger sehen konnte.

Nun, alles bezüglich des Reiches Gottes hat einen Anfang und ein Ende, allerdings sind der Anfang und das Ende immer gleich. Darum ist das hebräische Denken immer zyklisch und nicht linear wie das griechische Denken. So spricht lineares Denken von Schichten von Himmeln – erster Himmel, zweiter Himmel, dritter Himmel – aber die Bereiche des Himmels sind eigentlich überhaupt nicht dergestalt, sondern es gibt Dimensionen von Autorität. Es mag unserem westlichen Verstand einfacher erschienen sein, es mit erster/zweiter/dritter auszudrücken, letztendlich hat es in die Irre geführt. Wir lesen dritter Himmel in Paulus Schriften und schlussfolgern, dass es darunter zumindest die Schichten eines ersten und zweiten Himmel geben müsse, die wir durchqueren müssen, um in den dritten zu gelangen. Hebräisches Denken impliziert so etwas überhaupt nicht.

Damit Gottes Reich auf die Erde kommen kann, wie es im Himmel ist, werden wir miteinbezogen, Adams Auftrag zu erfüllen: Im Bereich des Geistes zu regieren und indem wir dies tun, den natürlichen Bereich umzugestalten. Wenn wir diesen Auftrag erfüllen, werden wir Gottes Herrlichkeit die Erde füllen sehen (4.Mo 14,2)

Wir müssen Erfahrung darin haben, in himmlischen Bereichen zu agieren, wenn wir andere Menschen dort hineinführen sollen, und genau dies tut Gott gerade unter seinem Volk. Er schließt uns Dinge auf, damit wir diesen Zugang bekommen und anfangen können, in zwei Bereichen zu agieren, den irdischen und den himmlischen. Wir lernen, in himmlischen Bereichen zu herrschen und bringen dann diese Herrschaft im Bereich des Natürlichen zum Tragen.

In Autorität agieren

Bevor wir im irdischen Bereich regieren können, müssen wir in Autorität in himmlischen Örtern agieren.

Wir müssen hinauf- und hinabsteigen können, ehe wir hin und her gehen können. Das Problem ist, dass wir versucht haben, den Himmel herunter zu bringen, während wir in den irdischen Bereichen standen. Darum sind wir auch vom Feind so sehr vermöbelt worden: Wir haben versucht, mit der irdischen Dimension von Autorität, die wir hier haben, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit und Finsternis vorzugehen. Um diese zu besiegen, ist es nötig, dass wir himmlische Autorität einbringen. Das ist eine andere Dimension an Autorität. Um himmlische Autorität auszuüben, müssen wir hinaufgehen und den Himmel mit uns herunterbringen.

Als Johannes auf der Insel Patmos im Geist war, hörte er eine Stimme sagen: Komm hier herauf! (Offb 4,1). Diese Stimme spricht heute immer noch zu uns. Hörst du sie?

Verwandte Artikel von Freedom ARC:
Verfügbar auf Englisch:

 

4. Eine Generation von Vorläufern

Mike Parsons
mit Jeremy Westcott – 

Wie wir das letzte Mal gesehen haben, wird Gott seinen Willen erfüllen: Sein Wille wird geschehen, und wir haben die Wahl, ob wir daran teilhaben möchten oder nicht. Die ganze Erde wird erfüllt sein von der Herrlichkeit des Herrn.

Die Mose-Generation

Die Mose-Generation kam zu den Grenzen des Landes – und entschied sich, nicht hineinzugehen. Gott sagte ihnen infolgedessen: In dieser Wüste sollen eure Leichen fallen, ja, alle eure Gemusterten nach eurer ganzen Zahl, von zwanzig Jahren an und darüber, die ihr gegen mich gemurrt habt. Niemals sollt ihr in das Land kommen, in dem euch wohnen zu lassen ich meine Hand zum Schwur erhoben habe, außer Kaleb und Josua. (4.Mo 14,29.30)

Die über Zwanzigjährigen waren verantwortlich. Es gab sehr viele Menschen unter zwanzig Jahren, die mit den Älteren in der Wüste umherzogen, als aber ihre Zeit zu entscheiden gekommen war, zogen sie es vor, ihre Bestimmung zu ergreifen. Solche Menschen ruft Gott heute hervor. Kaleb und Josua gehörten zwar der älteren Generation an, aber wie sie lebten, wie sie glaubten, wie sie handelten, was sie taten – dies alles unterschied sie von ihren Altersgenossen und inspirierte die jüngere Generation. Sie sind ein Schlüssel, wenn es darum geht zu begreifen, was erben bedeutet, was es bedeutet, eine Josua-Generation zu werden.

Eine Milliarde Arbeiter

Die Mose-Generation versagte darin, ihr Erbe anzunehmen und starb in der Wüste. Ich glaube, dass die Josua-Generation eine Ernte von einer Milliarde Arbeitern im Übernatürlichen ausrüsten wird. Ich sage deswegen im Übernatürlichen, weil wir mit natürlichen Mitteln all das, was für uns bereit steht, nicht werden erlangen können – es wird mit übernatürlichen Mitteln erreicht werden müssen, und mit einem Volk, das ausgerüstet ist, in der Fülle von Gottes königlicher Kraft zu agieren.

Daher müssen wir Land zurückerobern, das dem Feind gegeben wurde. Okkultismus und New Age arbeiten in geistlicher Kraft und bewirken Dinge, die ein Großteil der Gemeinde nicht lernen möchte zu tun. Jene jedoch besetzen Land aus der Fälschung heraus, das wir im Echten regieren sollten, wenn wir nur in der wahren Kraft Gottes handeln würden.

Wir müssen aufstehen und gezählt werden. Wir müssen dieses Gebiet zurückerobern, selbst gegen heftigen Widerstand (und dieser wird überwiegend von innerhalb der Kirche kommen). Wenn wir die nächste Generation aufstehen sehen wollen, müssen wir beginnen, im Bereich des Übernatürlichen zu agieren, wie keiner von uns es bisher erlebt hat. Wir müssen uns bereit machen für eine ganz neue Offenbarung des Übernatürlichen, und wenn wir bereit sind, wird Gott uns dort hineinführen.

Wir haben eine Generation auszurüsten, die Jesus wiederkommen sehen wird. Die Josua-Generation wird aus Vorläufern bestehen, die das Land ausgekundschaftet haben. Viele von uns sind bereits Vorläufer gewesen. Wir haben einen Vorgeschmack von den Dingen bekommen, die geschehen werden. Wir haben einen Blick darauf erhaschen dürfen. In unserem Geist und unserem Herzen wissen wir, dass es mehr gibt. Wir haben Hunger auf mehr, manche von uns bereits ihr ganzes Leben lang. Und es werden mehr solcher Vorläufer-Erfahrungen kommen. Es wird wie ein Auskundschaften des Landes sein. Wir mögen noch nicht die vollständige Erfüllung dessen empfangen haben, was Gott zu tun gedenkt, aber wir werden Bruchstücke davon sehen, einen Geschmack davon bekommen, zu verstehen beginnen wie es sein wird.

Den Jordan überqueren

Die Gemeinde überquert den Jordan, und dies geschieht schon eine ganze Weile. Ich blicke zurück in die achtziger Jahre und kann die Anfänge davon sehen. Ich erinnere mich an einige Dinge, die damals prophezeit wurden (und die Leute wussten nicht wirklich, was sie da prophezeiten): über Joels Armee, eine ganz neue Rasse, eine namenlose, gesichtslose Armee von Gottes Volk, die heranwachsen sollte, keine Superstars, sondern gewöhnliche Menschen, in der übernatürlichen Kraft Gottes handelnd. Sie prophezeiten genau einige der Dinge, die jetzt vor unseren Augen zu geschehen beginnen.

Diese Generation hat die ganze Zeit über das Land jenseits des Jordan betreten, allerdings sind wir nicht sonderlich weit hineingekommen. Die Gemeinde ist immer noch an dem Platz, der Gilgal genannt ist. Dies war für Israel der Ort, wo die Schande der Vergangenheit weggenommen wurde, wo sie alle beschnitten wurden, wo sie das Passah wieder aßen: Dinge, die als Vorbereitung notwendig waren, um hineinzugehen, die Riesen zu bekämpfen und das ganze Land einzunehmen. Ich denke, dass hier die Gemeinde in diesen Tagen ist, es sind Tage der Vorbereitung.

Wir haben Wein, Feuer und Wind Gottes erfahren, aber es kommt mehr. Wir müssen in der Lage sein, die Jesus Generation zu leiten und auszustatten, damit sie das Land des Versprechens zu besitzen vermag – das hebräische Wort bedeutet „einnehmen, indem man ergreift, enteignet und zum Erben wird“. Es geht um das gewaltsame Einnehmen des Reiches im Kampf. Die Josua-Generation ist eine Generation von Kriegern, die zum Nutzen anderer kämpft und sie in das Land hineinbringen wird. Sie wird Gottes Reich auf Erden bringen, wie es im Himmel ist, und so Adams Auftrag in beiden Bereichen ausführen. Sie wird im Bereich des Geistes herrschen und den natürlichen Bereich beeinflussen, um die ganze Erde mit Gottes Herrlichkeit erfüllt zu sehen. (4.Mo 14,21)

Die Josua-Generation wird das Land selber erleben, aber auch andere befähigen, im Verheißenen Land zu leben und es in Gänze zu besitzen. Dies wird bedeuten, in einer komplett anderen Dimension des Übernatürlichen zu leben.

Wir sind gerufen hineinzugehen: Einige von uns sind gerufen voranzugehen und auszurüsten, aber jeder von uns ist gerufen hineinzugehen. Wir haben auch die Wahl wie jene zu sein, die Gottes Einladung ausschlugen und in der Wüste starben. Die Wahl hat jeder, Gott aber lädt ein hineinzugehen. Sogar in Josuas Tagen gab es Menschen, die den Jordan überquerten, an den Kämpfen teilhatten und sich trotzdem entschieden, zurückzugehen und auf der anderen Seite zu leben, zweieinhalb Stämme oder fast ein Viertel (Jos 1,12-18).

Es gibt einige Dienste, die einst Vorläufer-Dienste waren und an der Spitze dessen standen, was Gott tut, die sich aber entschließen zurückzugehen und infolgedessen die Fülle ihres Erbes verpassen. Ich möchte nicht einer von diesen sein. Ich möchte Teil der Generation sein, die hineingeht, in Besitz nimmt und das Land genießt – und die andere ausrüstet dasselbe zu tun.

Verwandte Artikel von Freedom ARC: 
Verfügbar auf Englisch:

 

3. Lektionen aus der Mose-Generation

Mike Parsons
mit Jeremy Westcott

Das Vorbereiten der nächsten Generation

Nachdem ich das letzte Mal über den Prophetischen Zeitplan geredet habe, werde ich jetzt über drei Generationen sprechen. Es gibt die Mose-Generation, und wie wir noch sehen werden wirst du nicht zu dieser Generation gehören wollen. Es gibt die Josua-Generation, auf diese werde ich mich jetzt konzentrieren. Schließlich gibt es eine weitere Generation, die Jesus Generation, diese wird Jesus wiederkommen sehen.

Gott setzt eine Generation frei, um andere vorzubereiten. Dieses Wort hat mich während eines Fastens vor einigen Jahren wirklich bis ins Mark getroffen: Ich habe im Geist eine ganze Generation dahinscheiden und eine ganze neue Generation sich erheben sehen, und ich wusste, dass Gott hiermit etwas Bedeutsames sagt.

Die Mose-Generation als ein Beispiel

Es ist wichtig zu begreifen, wofür die Mose-Generation steht.

Denn ich will nicht, dass ihr in Unkenntnis darüber seid, Brüder, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind und alle in der Wolke und im Meer auf Mose getauft wurden und alle dieselbe geistliche Speise aßen und alle denselben geistlichen Trank tranken, denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete. Der Fels aber war der Christus. An den meisten von ihnen aber hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste hingestreckt worden. Diese Dinge aber sind als Vorbilder für uns geschehen, damit wir nicht nach Bösem gierig sind, wie jene gierig waren. Werdet auch nicht Götzendiener wie einige von ihnen wie geschrieben steht: „Das Volk setzte sich nieder, zu essen und zu trinken, und sie standen auf, zu spielen.“ Auch lasst uns nicht Unzucht treiben, wie einige von ihnen Unzucht trieben, und es fielen an einem Tag dreiundzwanzigtausend. Lasst uns auch den Christus nicht versuchen, wie einige von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden. Murrt auch nicht, wie einige von ihnen murrten und von dem Verderber umgebracht wurden! Alles dies aber widerfuhr jenen als Vorbild und ist geschrieben worden zur Ermahnung für uns, über die das Ende der Zeitalter gekommen ist. (1.Kor 10,1-11)

Obwohl Gott ihnen das ganze Versprechen und das Verheißene Land zeigte, weigerten sie sich hineinzugehen und wollten weiterhin von ihrem gewohnten Platz aus agieren – und in der Kraft ihres eigenen Verstehens handeln. Alles dies aber widerfuhr jenen als Vorbild und ist geschrieben worden zur Ermahnung für uns, und somit ein Hinweis darauf, dass dies wirklich wichtig ist. Wir wollen nicht verpassen, was Gott tut und wir müssen uns der Dinge bewusst sein, die solches verursachen könnten. Wir erleben eine Zeit, in der das Feuer von Gottes Gegenwart uns läutert und reinigt, um uns für das, was kommen wird, vorzubereiten.

Eine Gelegenheit zu Wählen

Wir wollen nicht götzendienerisch handeln. Wir wissen, dass Götzendienst bedeutet, andere Dinge über Gott zu stellen. Unsere Götzen sind Stolpersteine in unserem Herzen und Gott ist dabei, diese zu sammeln und von uns zu entfernen. Gott gibt unserer Generation die Gelegenheit zu wählen.

Es gibt einige augenfällige Parallelen in dieser Geschichte:
Das Herauskommen aus der Sklaverei Ägyptens – Errettung
Das Durchqueren des Roten Meeres – Wassertaufe
Die Wolken- und Feuersäule – Taufe in den Heiligen Geist
Das Überqueren des Jordan – Ergreifen unserer Bestimmung
Das Verheißene Land – Erbe des Königreiches (dies bedeutet allerdings auch, Riesen zu töten)

Gott hat uns berufen, Riesentöter zu sein. Unser Verheißenes Land ist nicht nur materiell. Es stimmt zwar, dass es auch eine materielle Seite hat: Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden, wie auch Adam und Eva der Auftrag gegeben wurde, das Reich Gottes auf die Erde zu bringen und zu kultivieren, zu überwinden und zu herrschen. Allerdings führt Gott sein Volk auch in eine Dimension hinein, die über die materielle Dimension hier auf dieser Erde hinausgeht, hinein in die Bereiche des Himmels. Also bedeutet das Verheißene Land für uns nicht nur das Ergreifen all der guten Dinge, die uns auf Erden gehören, es bedeutet auch gesetzt zu sein in himmlische Örter mit Christus und diese Autorität in die Atmosphäre der Erde hineinzubringen. Wir haben als Gemeinde Autoritätsbereiche hier auf der Erde und als Gegenstück dazu Berge und Throne der Herrschaft im Himmel – und andere Gemeinden und andere Menschen Gottes haben ebenso Autoritätsbereiche und Throne der Herrschaft. Allerdings haben die meisten Menschen von diesen überhaupt kein Verständnis: Sie sind nie dort gewesen, haben nie auf ihnen gesessen. In die himmlischen Gerichtssäle zu gehen, dort Urteile zu erhalten, die die Atmosphäre der Erde und den materiellen Bereich beeinflussen – alle diese Dinge müssen wir wirklich erlernen und ergreifen, denn es ist Teil unsere Erbes, unseres Verheißenen Landes.

Das Erbe nicht einnehmen

Lasst uns schauen, was passierte, als die Kinder Israels an die Grenzen des Landes gebracht wurden:

Und Kaleb beschwichtigte das Volk, das gegenüber Mose murrte, und sagte: Lasst uns nur hinaufziehen und es in Besitz nehmen, denn wir werden es gewiss bezwingen! Aber die Männer, die mit ihm hinaufgezogen waren, sagten: Wir können nicht gegen das Volk hinaufziehen, denn es ist stärker als wir. Und sie brachten unter den Söhnen Israel ein böses Gerücht über das Land auf, das sie ausgekundschaftet hatten, und sagten: Das Land, das wir durchzogen haben, um es zu erkunden, ist ein Land, das seine Bewohner frisst; und alles Volk, das wir darin gesehen haben, sind Leute von hohem Wuchs; auch haben wir dort die Nephilim gesehen, die Söhne Enaks von den Nephilim; und wir waren in unseren Augen wie Heuschrecken, und so waren wir auch in ihren Augen. (4.Mo 13,30-33)

Dies ist nun die Ursache, die sie hat scheitern lassen, ihr Erbe anzutreten, als sie vor die Wahl gestellt wurden. Josua und Kaleb brachten einen konstruktiven Bericht, die anderen sahen die Hindernisse inklusive der Riesen und Nephilim; sie sahen sie und wichen zurück. Sie waren nicht vorbereitet hineinzugehen, den Kampf zu kämpfen und das Land in Besitz zu nehmen. In Folge versäumte eine ganze Generation das zu tun, was Gott von ihnen getan haben wollte.

Dennoch, obwohl diese Generation Nein zu Ihm gesagt hatte, war Gottes Antwort: Jedoch, so wahr ich lebe und von der Herrlichkeit des HERRN die ganze Erde erfüllt werden wird… (4.Mo 14,21). Er würde eine andere Generation aufstehen lassen, denn er würde Seinen Willen erfüllen.

Und so ist es auch noch heute. Gottes Wille wird so oder so geschehen: Es ist unsere Entscheidung, ob wir daran teilhaben wollen oder nicht.

Verwandte Artikel von Freedom ARC: 
Verfügbar auf Englisch:

 

2. Ein prophetischer Zeitplan

Mike Parsons
mit Jeremy Westcott – 

Gott schließt uns die Offenbarung seiner Pläne und Ziele für die bevorstehende Zeit auf. Lasst uns im Blick behalten, dass es hier nicht um konkrete Zeiten oder Zeitpunkte geht, als vielmehr um eine Wahrnehmung verschiedener Phasen oder Zeiten, in denen Gott auf bestimmte Weise arbeiten wird und die er uns auffordert zu erkennen, damit wir mitwirken und beteiligt sein können.

Diese Zeitabschnitte enden nicht mit Beginn des nächsten, sondern bestehen neben den anderen weiter. Im Laufe dieser Zeiten wird eine zunehmende Anzahl apostolischer Zentren entstehen, wo Gott Menschen in apostolischer Kraft, apostolischem Dienst und mit den Gaben des Geistes ausrüstet. Es wird in zunehmendem Maße ein Volk offenbar werden, das zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit trachtet. Die Systeme dieser Welt werden in zunehmendem Maß erschüttert werden: Finanz-, Gesundheits-, politische Systeme, genau genommen wird jedes System da draußen erschüttert werden. Die einzigen Dinge, die bestehen bleiben können, sind solche, die auf dem Reich Gottes basieren. Das Dunkel der Welt wird zunehmen, ebenso aber das Licht der Gemeinde. Wir werden in der Dunkelheit leuchten, und es wird eine zunehmende Offenbarwerdung der Herrlichkeit in Zeichen und Wundern geben, die Gottes Reich im Himmel hier auf der Erde widerspiegeln wird.

Eine kurze Übersicht über das, was Gott mir gezeigt hat

Einige Dinge möchte ich kurz anreißen. Der erste dieser Zeitabschnitte hat bereits begonnen, er ist schon da: ein Ruf in Intimität und Liebe hinein. Nochmals, du kannst sehen, dass dieser nicht aufhört, sondern bis zur Wiederkunft Jesu neben den anderen Dingen weiterbestehen wird, die Gott tut. Du kannst das Hohelied lesen und nur die Information herausholen, oder aber auch die Sehnsucht Gottes nach Innigkeit darin verspüren, du kannst es lesen und erwarten, selber die Gegenwart Gottes zu erfahren. Viele Menschen erfahren die Gegenwart Gottes heute viel mehr als letztes Jahr.

Ich weiß, dass viele Menschen mit Intimität ein Problem haben. Auch wenn wir zusammenkommen, wenn wir anbeten und der ganze Platz sich erhebt und im Lobpreis aufgeht – sobald es beginnt, inniger zu werden, fangen die Leute an abzudriften. Gott zu loben (als von unserem Geist kommend) ist etwas völlig anderes als wirkliche Intimität (wo sein Geist und unser Geist eins werden). Gott möchte, dass wir diese Intimität erfahren.

Zweitens wird es ein Sammeln und Entfernen von Stolpersteinen geben. Engel haben begonnen, sich in unseren Treffen zu versammeln. Ich habe sie gesehen, andere ebenso. Es sind nicht nur Posaunen-, Heilungs- oder Durchbruchs-Engel: Es sind Engel die sammeln. Sie sind am Beobachten und warten auf eine Gelegenheit, Stolpersteine zu sammeln und von uns, von der Gemeinde zu entfernen. Wo immer Gott das tut, wird Gewaltiges geschehen.

Gericht kommt zum Haus Gottes: Es wird trennen, was von Gott ist und was nicht.

Es kommen herausfordernde Zeiten

Es wird eine Ernte von Arbeitern geben. Wir werden sehen, wie tausende und abertausende Menschen sich Jesus zuwenden, allerdings ist dies nicht die Ernte der Endzeit, sondern lediglich die Vorbereitung darauf, Arbeiter in die Felder auszusenden, um die Ernte der Endzeit einzusammeln. Bittet Jesus um solche (Lk 10,2). Zu Hunderten werden Verlorene umkehren, zu Gott zurückströmen. Und Gott wird sie ziehen.

Das sind unglaublich bewegende Zeiten, jedoch müssen wir sehr sorgfältig darin sein, diese Menschen für die Dinge, die Gott sie tun heißt, vorzubereiten und auszurüsten. Zu dieser Zeit wird es ein Aufstehen der Josua-Generation geben – Kaleb und Josua waren Menschen mit einem anderem Geist, die befähigt waren, das Volk in sein Erbe zu führen, in das Gelobte Land. Gottes Ruf ist es, eine Generation aufzuziehen, die solche Erntearbeiter sammeln und ausrüsten wird, um die letzte Ernte einzubringen. Es wird apostolische Zentren geben, um solche Erntearbeiter auszubilden, und wir werden eines dieser Zentren sein. In zunehmendem Maße werden Menschen auftauchen, die zuerst nach dem Reich Gottes trachten, Menschen, die es leben, nicht nur davon reden oder darum wissen, sondern es tatsächlich Tag für Tag und Stunde um Stunde leben.

Die Systeme der Welt werden erschüttert werden, ein Sturm des Gerichtes kommt über die Erde und wir müssen bereit sein, denn wir müssen in diesem bevorstehenden Gericht die Antworten haben. Wenn die Systeme der Welt auseinandergefallen sind, wird die Gemeinde in Autorität aufstehen – mit Antworten. Wenn die Mediziner keine Heilung für einige der Krankheiten haben, die freigelassen werden, werden wir Heilung in unseren Händen haben. Wir haben bereits eine kleine Erschütterung des Finanzsystems gesehen, ein kleines Beben, das eine Krise verursacht hat, mit der die Experten kaum umgehen konnten und die sich in eine weltweite Rezession verwandelt hat: Wenn alles zusammenbricht, werden wir Menschen sein, die zu sagen vermögen: Oh, da drüben im Maul dieses Fisches ist ein Bündel von 50-Euro-Scheinen! Oder: Du brauchst Essen für die Woche? Oh, ok, hier bitte, ich werd mal grad vermehren, was du hast.

Die letzte Ernte

Und es wird eine letzte Ernte geben. Wenn heute 6 Milliarden Menschen auf der Erde leben, dann möchte ich die meisten dieser Menschen im Reich Gottes sehen – aber wir werden die frühere Ernte von Arbeitern brauchen, um diese Ernte einzubringen.

Die Dunkelheit wird zunehmen, ebenso aber das Licht. Zunehmende Dunkelheit in der Welt, zunehmendes Licht in der Gemeinde. Wir werden vor Menschen scheinen, wir werden das Licht veranschaulichen, Kinder des Lichts sein. Gottes Herrlichkeit, Zeichen und Wunder werden zunehmend offenbar und vollkommener Dienst und vollmächtige Wunder werden freigesetzt. Das Ergebnis all dessen wird Verfolgung sein. Wenn wir zu sehen beginnen, wie die wahre Gemeinde (Ekklesia) aus der Kirche als Institution heraus geboren wird, wird es Verfolgung geben. Aber wir können darüberstehen. Es wird eine endzeitliche Verschiebung von Reichtum geben: Wir werden in der Lage sein müssen, die Ernte der Endzeit zu finanzieren.

Der Berg des Hauses des Herrn (also das durch die Gemeinde verwaltete Reich Gottes) wird erhoben sein über jeden anderen Berg, jeden anderen Hügel, jedes einzelne dieser Dinge, die jetzt noch vom Feind regiert werden.

Die Wiederkunft Jesu

Jesus wird wiederkommen. Allerdings steht in Apg 3,21: Den muss freilich der Himmel aufnehmen, bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat. Also wird alles im Alten und Neuen Testament prophetisch Gesprochene sich erfüllt haben, bevor Jesus wiederkommt. Dies wird einige deiner Theologien komplett sprengen. Die Leute haben alle möglichen Vorstellungen davon, was geschehen wird. Jesus hat gesagt, dass er in der gleichen Weise zurückkommen wird, wie er gegangen ist. Er wird im Himmel bleiben, bis zur Zeit der Wiederherstellung aller Dinge. Also alles, was Adam und Eva versprochen wurde: wiederhergestellt. Alles, was durch die Propheten versprochen wurde: wiederhergestellt. Alles durch Jesus Gesprochene: wiederhergestellt, in seine Fülle gekommen, bevor er wiederkommt. Nicht nachdem er wiedergekommen ist, sondern bevor er wiederkommt. Den muss freilich der Himmel aufnehmen, bis…

Wer also wird wiederherstellen? Wir tun das. Sein Volk. Er gab Adam und Eva den ursprünglichen Auftrag, und jetzt hat er ihn seinem Volk zurückgegeben mit dem Ruf, ihn zu erfüllen mit dem Ruf, sein Königreich auf die Erde zu bringen: wie im Himmel, so auf Erden.

Die zukünftigen Zeitalter

Und dann gibt es zukünftige Zeitalter. Alles, was wir im Moment erleben, dient nur der Vorbereitung für die zukünftigen Zeitalter. Das hier ist nicht das Endziel, sondern bereitet uns auf zukünftige Zeitalter vor. Und wie du jetzt lebst, bestimmt, was du dort tust. Jesus hat gesagt, dass manche Menschen über zehn Städte herrschen werden oder über fünf oder manche über eine – er veranschaulichte damit, wie dann verschiedene Funktionen, verschiedene Ebenen an Autorität ausgeübt werden, abhängig von unserer Treue, hier die Dinge zu tun, die Jesus tat, und der Belohnung, die er uns in diesem Bereich des Himmels freisetzen wird. Also ich möchte über ein Universum regieren, du nicht auch? Jesus hat gesagt, dass wir die Dinge tun können, die er tat – und größere. Nun, er erschuf dieses Universum, wieso nicht noch ein anderes erschaffen? Nimm die Begrenzungen von deinem Denken: mit Gott in der Ewigkeit werden wir nicht mit einer kleinen klingenden Harfe auf einer Wolke herumhängen und sagen: Oooh, wie wunderschön! Es sind zukünftige Zeitalter, auf die wir hier und jetzt vorbereitet werden; in diesen zukünftigen Zeitaltern wird er uns die Fülle von Allem zeigen.

 

 

1. Herzlich Willkommen bei Freedom ARC

Dies ist die deutsche Version des ursprünglichen Blogs, der in englischer Sprache auf der Freedom ARC-Webseite veröffentlicht wird.

Die Freedom Church in Barnstaple, Großbritannien, erhielt den Auftrag, ein Apostolisches Ressource Zentrum (Freedom ARC) zu errichten. Durch Freedom ARC verwirklichen wir das, was Gott in unsere Herzen gelegt hat: Alles, was Gott uns freundlicherweise offenbart hat, stellen wir anderen zur Verfügung.

Wir sind dabei zu lernen und gleichzeitig andere darin anzuleiten, in den dualen Bereichen von Himmel und Erde zu leben und alle Dinge zuerst im Himmel zu gründen, damit sie auf der Erde manifestiert werden können.

Auf diese Weise wird die Gemeinde (ekklesia) dazu beitragen, die Gesellschaft zu verändern und alle Dinge gemäß Gottes ursprünglicher Absicht wiederherzustellen, indem sie den Himmel auf die Erde bringt. Freedom ARC ist eine Ressource für die gesamte Gemeinde weltweit.

Mike Parsons
Mike Parsons

In diesem Blog wirst du Lehren von Mike Parsons (Foto) und anderen darüber finden, wie du das Reich Gottes ganz persönlich erleben und deine Bestimmung erfüllen kannst. Außerdem wird der Blog Details über Veranstaltungen enthalten, die von Freedom ARC organisiert werden.

Wenn du regelmäßig über das Erscheinen neuer Blogs benachrichtigt werden möchtest, trage bitte deine E-Mail Adresse oben rechts auf dieser Seite ein, bzw. unten im Anschluss an diesen Text.

Andere Ressourcen

Neben dem Blog produzieren wir viele andere Ressourcen in englischer Sprache, die alle auf der Freedom ARC-Webseite unter Resources zu finden sind.

Unter downloads findest du MP3-Lehrserien von Mike Parsons. Die erste Lektion jeder Lehrserie ist kostenlos und kann auf der Podcast-Seite gefunden werden.

Mike veröffentlicht regelmäßig Videoclips auf seiner YouTube-Seite, die das breite Thema „Mentoring im Übernatürlichen“ behandeln.

Wenn es dir ein Anliegen ist, deine Beziehung zu Gott zu vertiefen und deine Bestimmung zu erfüllen, dann kannst du dich etwa 1000 Pionieren auf der ganzen Welt anschließen, die an unserem Programm „Engaging God“ teilnehmen. Es ist ein Programm, das mit den Grundlagen der Beziehung zu Gott beginnt, in eine Herzensbeziehung mit ihm hineinführt, und von dort in die Reife und Verantwortung der wahren „Söhne“. Die Kosten für dieses Programm betragen 12 £ pro Monat und decken ein breites Spektrum an Ressourcen ab. Für weitere Informationen bitte hier klicken.

Einige unserer kostenlosen Ressourcen sind inzwischen in Spanisch, Französisch, Deutsch, Portugiesisch und Chinesisch übersetzt.

Außerdem bieten wir im Rahmen der Freedom Community Alliance Unterstützung für benachteiligte Menschen an, die aufgrund von Problemen wie Obdachlosigkeit, Sucht, schlechter körperlicher oder geistiger Gesundheit oder Armut unter sozialer Ausgrenzung leiden.

Wir sind auch auf Facebook und Twitter zu finden.